Tag 10 – Matala Festival (Love and Peace)

Life is today, tomorrow never comes!
Heute geht’s zum Festival nach Matala! Von Malia aus fahre ich über Kastelli. Insgesamt werde ich mich drei mal verfahren. Aber immerhin wird die Reaktionszeit darauf kürzer, sodaß ich nicht zu viel Umweg fahre. In Loures kann man sich schnell für den falschen Weg entscheiden, weil die Streckenführung doch manchmal stark verwirrt. Das letzte Stück nach Matala verpasse ich auch, daher lande ich irgendwo nördlicher an einer Strandpromenade. Dort wird mir aber schnell geholfen und ich finde letzten Endes zum Festival:

Um 11 Uhr angekommen, suche ich mir direkt ein Hotelzimmer. Der anstehende Ansturm auf den kleinen Ort ist förmlich zu spüren und so bin ich froh, daß ich für 45€ (Festival Preis, habe ich mit gerechnet) im Neos Matala unterkommen konnte. Die Besitzer kommen aus Deutschland und haben das Hotel frisch übernommen. Das Zimmer entspricht dem gewöhnlichen Standard.
Das Festival war echt super! Man muss es eigentlich selber erleben, Fotos oder Videos können das nicht annähernd rüberbringen. Ich habe Videos um die Mittagszeit gemacht und abends um ca. 23-24 Uhr. Nachmittags war ich ohne Cam unterwegs und muss sagen, daß um diese Zeit fast schon richtiges Hippie-Feeling aufkam. Die Band „Tropical Storm“ hat gespielt und ordentlich Stimmung verbreitet. Einige Althippies waren hier und da zu sehen und auch viele andere, die sich dazugehörig fühlen. Der Hotness-Faktor der weiblichen Besucher war hoch! Es wird jamaikanischer Sound gespielt, glänzende halbnackte Körper tanzen in der glühenden Sommerhitze, der Sänger schreit mit seinem Jamaika-Akzent Sätze wie „if you want smoke Marihuana, smoke it!“ und „this is Revolution!“ (bezogen auf die Zukunft Griechenlands). Zottelige Überlebenskünstler trommeln auf ihren Bongos. Hier ist die Leichtigkeit des Seins. Das alles vor der fantastischen Bergkulisse von Matala. Ältere und jüngere Menschen feiern zusammen, es wird getanzt im Hippiestyle und rundherum gibt es natürlich zahlreiche Möglichkeiten zum Essen und Trinken. Das nächtliche Feuerwerk habe ich in ganzer Länge im Video belassen weil ich glaube, daß die Stimmung und das Ambiente dabei ganz gut rüberkommen.
Soweit ich gehört habe, wird das Festival nächstes Jahr wieder stattfinden und ich kann nur jedem der dann auf Kreta ist empfehlen, es zu besuchen. Es wird in den nächsten Jahren ganz bestimmt immer größer und kommerzieller werden, womit der ursprüngliche Charakter wahrscheinlich verloren gehen wird. Die Preise für Getränke waren im unteren Bereich plaziert, soll heißen 1,50€ für eine Dose 0,33. Damit war man in der Nähe der Bühne schnell versorgt. Das finde ich sehr fair, denn im Supermarkt kostet die Dose hier ca. 1,20€.
Erkenntnis des Tages: Ich bin ein Hippie… irgendwie ! Love & Peace & Freedom!

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